Mobilität

Verkehrsvermeidung / Vorfahrt für sanfte Mobilität

Bergkirchen als Teil der Metropolregion München kämpft seit Jahren mit steigender Verkehrsbelastung und den Problemen, die damit zusammenhängen: Lärm, Abgase, Sommersmog, erhöhte Feinstaubbelastung, Staus, Unfälle. Dieselruß und Stickoxide schädigen nicht nur das Klima sondern auch Leben und Gesundheit vieler Menschen in Bergkirchen. Die Mobilität der Zukunft ist Umwelt und Klima freundlich, intelligent, vernetzt und bezahlbar

Wir GRÜNE wollen Bahn und Bus, Fuß- und Radverkehr so attraktiv machen, dass sie gleichberechtigte, schnelle, bequeme und effiziente Mobilitätsangebote jenseits des Autos für alle bieten.

Wir wollen erreichen, dass Bergkirchen

  • ein sinnvolles, ganzheitliches Verkehrskonzept erstellt.
  • alle Mobilitätsangebote , vom Fahrrad, ÖPNV bis hin zu Anrufsammeltaxi (AST, MVV), Ride Hailing und CarSharing einbezieht und eine besser abgestimmte, intermodale Integration (insbesondere bei Bus und Bahn) herbeiführt.
  • die Busanbindungen weiter deutlich verbessert, d.h. jeder Ortsteil in Bergkirchen soll von morgens fünf Uhr bis nach Mitternacht öffentlich erreichbar sein.
  • das Radwegenetz kontinuierlich weiter ausbaut, Fahrradschnellwege entlang wichtiger Verkehrsachsen schafft sowie ausreichende und sichere Stellplätze für Fahrräder und E-Bikes an allen Umsteigestellen und öffentlichen Einrichtungen schafft.
  • die lokale Mobilität fördert, z.B. durch ein Landkreis-Tagesticket im ÖPNV.
  • spätestens ab 2025 ausschließlich CO2 emissionsfreie Fahrzeuge in seinem Fuhrpark hat.
  • den Ausbau einer Ladeinfrastruktur aus erneuerbaren Energiequellen für emissionsfreie Fahrzeuge vorantreibt.
  • seine Straßen unterhält und nur in Ausnahmefällen neue Straßen baut, z.B. wenn dadurch Ortskerne aufgewertet werden.
  • fortschrittliche Carsharing-Modelle entwickelt und erprobt.
  • die Entwicklung von Mobilitäts-Apps unterstützt, die den Bürger:innen oder Besucher:innen umfangreiche Informationen zu Verbindungen bietet.
  • zunehmend für eine gleichberechtigte Nutzung des öffentlichen Raumes sorgt. Das heißt, der verfügbare Platz auf Straßen ist nicht nur für Autos und Motorräder da, sondern genau so für Fußgänger, Fahrradfahrer und weitere Verkehrsteilnehmer.
  • bei Dienstreisen nur restriktiv Flüge nutzt (z.B. nicht innerdeutsch) und alle Flüge CO2 kompensiert.

Bereits bestehende Angebot sollen besser bekannt gemacht werden:

  • Dachauer Mitfahrzentrale (MiFaZ, https://www.mifaz.de/dachau)
    Fahrgemeinschaften fördern
  • Mitfahrerbank 2.0: Wir wollen eine Weiterentwicklung und Ausbau der vorhandenen Mitfahrerbänke ins digitale Zeitalter durch die Einführung einer Mitfahrer-App.

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